Freitag, 11. November 2011

Erstmal weg

Nicht wundern, wenn erstmal Sendepause ist, ich bin bis Dienstag in Anitápolis
Der Link ist nicht wirklich aufschlussreich, wer aber des Portugiesischen mächtig ist, kann in der portugiesischen Wiki mehr finden.

Sinn der Reise ist es, mal zu sehen, wie man nahezu autark & bio lebt und selber Käse und sowas herstellt. Das alles ist natürlich Teil des großen Plans, an dessen Ende eine riesengroße Fazenda steht.

Ihr könnt ja die Zeit nutzen, mir und meiner Liebsten nette Mails zu schreiben, in denen steht, dass Ihr das Blog toll findet und uns vermisst.

Danke schonmal :)

Donnerstag, 10. November 2011

Ein Geldschein

Zur Abwechslung heute mal ein wenig Subkultur. Ich weiß nicht, was genau es war, aber es hat mich beim Duschen an ein Lied erinnert, was meine kleine Schwester damals total toll fand. In der Folge fand ich auch das Lied gut und meine heute, dass es mehr Aufmerksamkeit verdient. Danke Mari!



Schleimkeim - Geldschein

Germa de Gosma - Nota de dinheiro


Ich bin ein süßer Geldschein,
geh von Hand zu Hand.
Wechsel ständig den Besitzer,
nur nicht das aufgedruckte Land.

Ich war schon in Hongkong,
und auch schon in Wien.
Selbst in einem Inter-Shop
In Ost-Berlin.

Ich bin ein süßer Geldschein,
bleib keiner Sache treu.
Ob ich heute Menschen schade,
Und sie morgen wieder erfreu.

Das liegt nicht in meiner Macht,
das gäb auch keinen Sinn,
da ich nur ein Mittel
zum Zwecke bin.

Sou uma note doce de dinheiro,
vou de mão em mão,
troco sempre de possuidor,
mas não o pais imprimido em mim.

Já estava em Hongkong,
e também em Viena,
até num Intershop
em Ost-Berlin.

Sou uma note doce de dinheiro,
não fico leal a ninguem,
se hoje faço mal para as pessoas
e amanha os alegro de novo.

Isso não faz parte do meu poder,
também não faria sentido,
porque sou só meio
para o fim.

Ein Geldschein sein [3x]
heißt in gute und in böse Sachen verwickelt sein.
Heute kauft man mit mir Blumen für die Liebste ein,
doch morgen schon kann  ich der Lohn für eine Untat sein.

Ser uma note de dinheiro [3x]
significa ser envolvido em coisas boas e más.
Hoje se compra flores para seu amor,
e amanha sou o salário para uma barbaríce.

Ich bin ein süßer Geldschein,
meine Heimat ist die Bank.
Dort liegt fast jede Währung
sicher im Panzerschrank.

Dollars aus den USA,
und Franken aus der Schweiz.
Umso mehr man von uns hat,
umso größer wird der Geiz

Ich bin ein süßer Geldschein,
ich steh voll im Verkehr.
Ich bestimm die Richtung,
und der Rest läuft hinterher.

Zuhälter-Mensch,
schickt mich auf den Strich.
Zinsen nennt er den Gewinn,
den kassiert er für mich.

Sou uma note doce de dinheiro,
meu lar é o banco.
Lá tem quase toda moeda
seguro no cofre.

Dollars dos Estados Unidos,
Francos da Suiça.
Quanto mais se tem de nós,
tanto maior fica sua avareza.

Sou uma note doce de dinheiro,
estou completamente no transito.
Eu determino a direção
e o resto segue detrás.

Homen cafetão,
me manda para o bairro vermelho,
juros ele chama o lucro
que ele ganha comigo.

Refrain

Refrão

Für alles was du brauchst,
musst du was geben.
Umsonst bekommst du nichts
auf dieser Welt.
Du kämpfst täglich ums Überleben,
Dein Helfer dabei ist das süße Geld.

Keiner glaubt, daß Gegenstände leben.
Das ist doch so in der großen Welt.
Doch einen Gegenstand gibt es,
der nicht dazu gehört:
Wen ich meine,
ist das süße Geld.

Para tudo que você precisa,
você tem que dar algo.
De graça não é nada
neste mundo.
Você luta todo dia para sobrevivência,
seu ajudante nisso é o doce dinheiro.

Ninguem acredita que coisas vivem.
Assim que é no mundo grande.
Mas uma coisa existe
que não pertence a essas.
De quem eu falo
é o doce dinheiro

Mittwoch, 9. November 2011

Bierfest II

Wie der eine oder andere vielleicht schon erraten haben wird, ging gestern kein Weg ran. Nach 1,5h Pakua geht halt nicht mehr so viel, besonders nicht in meinem Alter. Zunächst einmal noch ein Foto vom Bierfest von meiner Schwiegerfamilie.

Dann hier noch eine Schuhplattlervariante von einem deutschen Tanz.


Sowie eine Variante, in dem die Frauen nicht zwangsweise den Boden berühren müssen. Nicht wundern, im 2. Teil des Videos ist nicht der Kameramann (in dem Fall die Kamerafrau) betrunken, sondern hintem im Eck links sitzt ein alter Herr, der sich tierisch freut und dabei die Arme vor Freude hebt. 

An weiteren Neuigkeiten gibt's nur die Finanzmärkte, Dow -4% heute, Gold ebenfalls unter Druck. Dazu passt evtl die Info, dass ich vor kurzem 1750$er Calls auf Gold und zum gleichen Wert 11500er Puts auf den Dow Jones gekauft habe. Die Idee ist folgende - sollten uns wider Erwarten nicht die Finanzmärkte um die Ohren fliegen, dann wird das nur mit Geld drucken und zahlreichen Bailouts funktionieren, was die Inflation und den Goldpreis nach oben drückt. Sollte uns hingegen der Himmel auf den Kopf fallen, was ja mal langsam Zeit würde, dann wird der Dow 4stellig. So oder so also der Theorie nach ein fetter Gewinn. Für die etwas Beflisseneren im Jargon - die Wette ist auf die Dow-Gold-Ratio. Beide Optionsscheine haben eine Mindestlaufzeit von 7 Monaten.

Trotzdem muss ich sagen, dass nur 2/3 meines Spielgelds investiert sind. Nach dem Crash kann ich nachkaufen, insbesondere das gute alte Silber, was ja noch dreistellig werden soll.

Montag, 7. November 2011

Bierfest I

Jaja, die Deutschen. Nebenan war gestern das "Bierfest" auf welchem meine Schwiegerfamilie und ich, getreu einer schon lange bestehenden 1x-pro-Wochenende-essen-wir-auswärts-Tradition, zu Mittag essen waren. Da es schon spät ist, werd ich mich ein wenig zurückhalten mit Kommentaren, so bleibt auch noch was für morgen, wenn ich die Zeit finde.


Der kulinarische Teil der Veranstaltung ziemlich lecker, aber auch ziemlich deutsch (im Sinne von schwer). So gab es Spätzle mit Gulasch, zu welchem sich als Gemüsebeilage 3 Streifen Schüttelgurke verirrten sowie "Marreco" (zu deutsch Wikipedia:Knäkente) mit Kartoffeln und Rotkraut.

Dazu, wie gewohnt, ein guter deutscher Hotdog mit Sauerkraut (???) sowie ein Plastikbecher mit einem Schoppen ("Chopp") Klausbier.



Das tollste aber waren die Tänze. Ich hab jetzt grob 200 MB an Videos und werd die wohl nur nach und nach uploaden können, hier erstmal das 1:


Nur soviel - das ist hier nicht unbedingt gestellt, es gibt tatsächlich Orte in Brasilien, in denn solche Tänze, Kleidung usw zum Alltag gehören. Später mehr

Sonntag, 6. November 2011

Alte Bekannte

Der letzte Post ist schon gefühlte Ewigkeiten her und ich hab wirklich ein schlechtes Gewissen. Aber nach dem ereignisreichen und erholungsarmen Wochenende kann ich zumindest viel berichten, auch wenn ich wenig davon bereits berichtet habe. Aber es gibt ein paar Leckerbissen. Ich fange an mit dem kleineren der beiden, der mir beim ersten Mal sehen das Herz in der Brust zusammengeschnürt hat.

Es handelt sich dabei um ein Gemälde eines brasilianischen Künstlers, der ein wenig verschroben in einer Shopping-Mall nebenan sein Unwesen treibt und samstags Gemälde malt. Das 1. Mal bin ich mit Kollegen vorbeigelaufen und hab denen dann erklären dürfen, dass ich von dort ungefähr 200m entfernt gewohnt habe. Das ist schon komisch...

Ihr dürft gern raten, welches Objekt der Herr da als Vorlage verwendet hat.



Hier ist der Künstler beim Malen seines aktuellen Werkes:


Wer es noch nicht erraten hat, darf jetzt einen Blick auf die Stichworte werfen...

Mittwoch, 2. November 2011

Flora & Fauna II

Nebenher gab es noch andere mehr oder weniger interessante Begegnungen mit der südamerikanischen Tier- und Pflanzenwelt.

Zunächst unsere Balkonblumen


sowie Bergamota, Bonsai & Bergamota (v.l.n.r.) vor Balkonabgrund als Hintergrund. (Eine "Bergamota" ist eine Mandarine)


Und dieser Post hätte nicht das Wort Fauna verdient, wäre da nicht noch die Uberhummel, die sich heute in unserem Wäscheraum ("Lavanderia") befand und brummte. Cintia wurde von ihr mit einem Vollkörpercheck gegen die Stirn begrüßt:




Das vorn auf dem Besenstiel ist eine 5ct Münze

Und hier, unter Einsatz meines Lebens, die Videos:

Flora & Fauna I

Hier ein paar Fotos & Videos.

Zunächst der längst versprochene Lizard King:









Noch besser erkennt man den Lizard King auf den Videos...